BASKA, Stadt und Hafen an der sö Küste der Insel Krk, im nördlichen Teil von BaSka draga gelegen. Neben dem alten, dicht bebauten Stadtteil wurde ein neuer mit Hotels und Pensionen errichtet. BaSka ist heute ein bekannter Ferienort. Außer der Brücke zum Festland ist BaSka durch Fährlinien auch mit der Insel Rab und dem Ort Senj verbunden.
An der Lokalität Mala luka, oberhalb der antiken Siedlung Bosar, wurden Mauerreste einer Befestigung und einer frühbyzantinischen Kirche (mit Lisenen) entdeckt. Auf dem Friedhofsberg, in der Nähe der einstigen Pfarrkirche St. Johannes (ursprünglich frühromanisch, um 1100 entstanden, mit Glockenturm an der Fassade) findet man Überreste der mittelalterlichen Siedlung, die 1380 von den Venezianern niedergebrannt wurde. Danach entstand die neue Ortschaft an der Stelle des heutigen Hafens, wo die verbundenen Häuserfassaden eine Reihe bilden. Die dreischiffige Dreifaltigkeitskirche wurde 1722 errichtet. Dort werden frühromanische Kapitelle, das Altarbild Gottesmutter mit Heiligen vom Ende des 15. Jh. (Marco Marziale), das Letzte Abendmahl (Palma d. J.) sowie einige Holz- und Steinskulpturen (15.–18. Jh.) aufbewahrt. In BaSka befindet sich ein Heimatmuseum. In der Umgebung von BaSka liegen einige romanische Kapellen (Hl. Geist, St. Markus, St. Euphemia, St. Georg) und die St.-Michael-Kirche mit quadratischem gotischem Chor, den 1506 der Pfarrer Bartol PapiC errichten ließ (glag. Inschrift). In der Marienkirche auf Gorica kann man einige Gemälde von Celestin MedoviC bewundern. Im nahe liegenden Jurandvor (1 km) befindt sich die Ruine einer Benediktinerabtei mit der erhaltenen frühromanischen Lucienkirche (um 1100), wo eines der wichtigsten Denkmäler der kroatischen Kultur gefunden wurde – die Tafel von BaSka.









